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Das Streben nach Leerlauf

  • Autorenbild: Anna Henschel
    Anna Henschel
  • 8. Jan. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Achtsamkeit wird oft als Heilsversprechen einer gelassenen Haltung und innerer Ausgeglichenheit beworben. Der Ansatz dahinter ist, die Gegebenheiten möglichst urteilsfrei wahrzunehmen und so auch den Herausforderungen des Lebens offen, ruhig und besonnen zu begegnen. Der achtsame Umgang mit sich und seinem Umfeld ist in unserer Kultur eine vergleichsweise junge Praxis der Psychohygiene, wird aber seit einigen Jahren immer populärer. Zwar hat die Achtsamkeitspraxis gerade in Verbindung mit Meditation spirituelle Wurzeln, wird jedoch seit vielen Jahren auch wissenschaftlich beforscht und therapeutisch gezielt eingesetzt, unter anderem von Prof. Stefan Schmidt von der Uni Freiburg. Aktuell untersucht der Psychologe in einer Studie die Wirkung von Achtsamkeit bei Ärzten und Ärztinnen. Im Interview mit Anna Henschel erklärt er, was Achtsamkeit von einem Besuch im Thermalbad unterscheidet, dass meditieren auch unangenehm sein darf – und warum es wichtig ist, Fünfe gerade sein zu lassen.

Das Interview erschien am 8.1.2020 im Freiburger Wochenbericht




 
 
 

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